Hilfetelefone für Berlin

Hilfe bei häuslicher und sexueller Gewalt, psychischer Belastung / Einsamkeit und für pflegende Angehörige

In den aktuellen Zeiten der Krisensituation sind wir in unserem alltäglichen Leben von Einschränkungen betroffen. Es gibt aber Menschen, die von der aktuellen Situation noch schwerer belastet sind - einerseits durch das Virus selbst und darüber hinaus auf Grund von Gewalt, psychischen Erkrankungen oder starken Schuldgefühlen z.B. gegenüber Angehörigen. Das eigene zu Hause ist zwar für viele von uns momentan der sicherste und beste Ort, aber das gilt noch längst nicht für alle Menschen in unserer Stadt. In der Krisenzeit wird es besonders schwer auch die Personen im Blick zu behalten, die nun auf unserer Bildfläche des alltäglichen Lebens nicht mehr sichtbar sind.

Studien zeigen uns, dass bei Quarantäne- oder sonstigen Isolationsmaßnahmen, damit auch in Fällen von Ausgangs- oder Kontaktsperren, das Ausmaß häuslicher Gewalt steigt. Die Zahlen aus China und Italien scheinen dies zu belegen; auch das Landeskriminalamt Berlin (LKA) spricht von einem deutlichen Anstieg der Fälle häuslicher Gewalt innerhalb der letzten Tage in Berlin. Angesichts von social distancing und häuslicher Isolation wird es für Frauen (mit Kindern) schwieriger sich an Hilfseinrichtungen zu wenden, besonders wenn auch der Partner Tag und Nacht zu Hause ist. Auch die Psyche kann unter der aktuellen Situation enorm leiden. Dafür gibt es Hilfe.

Mit Hilfe einer Plakataktion macht die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung aktuell in Supermärkten, Drogeriemärkten und Apotheken auf die Hilfetelefonnummern aufmerksam, um die Berlinerinnen und Berliner dafür zu sensibilisieren und zu informieren. Gerne können Sie sich das Plakat mit den wichtigsten Anlaufstellen und Telefonnummern in der aktuellen Situation herunterladen und ausdrucken. Weitere Informationen unter https://www.berlin.de/sen/frauen/keine-gewalt/