Das Programm Soziale Stadt in Berlin

Das Quartiersmanagement (QM) wird seit 1999 im Rahmen des Bund-Länder Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt umgesetzt. Ziel des Programms Soziale Stadt ist es, die Lebenschancen der Menschen in  Gebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf zu verbessern. Dabei geht es vor allem um den Weg aus der Arbeitslosigkeit, um Integration, Bildung und selbst organisierte Nachbarschaftsarbeit. Hierfür können Gelder aus dem Förderprogramm "Soziale Stadt" eingesetzt werden. Diese Mittel kommen vom Land Berlin, der Bundesregierung und der Europäischen Union.

Das Programm Soziale Stadt arbeitet auf Stadtteilebene - dort, wo besondere Unterstützung durch Fördermittel und Projekte notwendig ist. Diese so genannte Interventionsstrategie ist zeitlich und örtlich begrenzt: Das Berliner Quartiersmanagement arbeitet in klar umrissenen Kiezen und nicht auf Dauer. Im Flughafenkiez wurde das Quartiersmanagement im Herbst 2005 eingerichtet. Seitdem wurden insgesamt bereits knapp 6 Mio.€ Programmmittel für das Gebiet bewilligt.

Ziel des Programms ist ein neues Verantwortungsbewusstsein für das Zusammenleben im Stadtteil. Dazu nutzt es alle geeigneten Möglichkeiten und setzt besonders auf die Mitwirkung der Bewohner*innen sowie von Akteuren im Quartier. Die Grundlage für diesen partizipativen Ansatz sind gemeinsam erarbeitete integrierte (fachübergreifende) Entwicklungskonzepte in fünf Handlungsfeldern.

Handlungsfelder der Sozialen Stadt

  1. Bildung, Ausbildung, Jugend
  2. Arbeit und Wirtschaft
  3. Nachbarschaft, Gemeinwesen, Integration
  4. Öffentlicher Raum
  5. Beteiligung, Vernetzung und Einbindung von Partnern.