Ein neuer Zugang zur Bildung

Foto: Jens Sethmann
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Am 5. Mai wurde im HAUS der BILDUNG in der Boddinstraße 34 die Eröffnung des neu gestalteten Foyers und des umgebauten Vorplatzes gefeiert. Der neue Eingang ist eine herzliche Einladung zu Bildung und Kultur.

„Auch wenn viele geglaubt haben, es wird nie fertig – es ist fertig“, sagte Bildungsstadtrat und Hausherr in der Boddinstraße 34, Jan-Christopher Rämer zur Begrüßung der zahlreichen Einweihungsgäste. „Und es ist wirklich, wirklich schön.“ Das HAUS der BILDUNG ist nicht nur Heimat der Volkshochschule Neukölln und der Musikschule Paul Hindemith, in der zweiten Etage hat der Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport auch sein Büro.

Schon im Sommer 2013 begann der Umbau. Die Eingangstür wurde verlegt und vor dem Haus wurde ein kleiner Platz mit Sitzbänken zum Verweilen geschaffen. Auch die Toiletten wurden behindertengerecht saniert. Das verglaste Foyer ist nun viel heller und übersichtlicher und wirkt nicht mehr wie der Eingang zu einem verstaubten Bürogebäude, sondern freundlich und einladend.

Bildungsferne überwinden

Ziel des Umbaus ist es, den Neuköllner*innen die Schwellenangst zu nehmen und ihnen einen roten Teppich hin zu den vielfältigen Bildungsangeboten auszurollen. „Dieses Haus ist etwas ganz Besonderes“, sagte Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey. 7000 Menschen besuchen das HAUS der BILDUNG jede Woche. „Im Jahr könnte die gesamte Neuköllner Bevölkerung statistisch einmal hier gewesen sein“, rechnete die Bürgermeisterin vor. Es sollen noch mehr werden. „Es geht darum, unser größtes Problem zu beseitigen: die Bildungsferne“, so Franziska Giffey.

Auch Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, betonte, wie wichtig ein offener und einladender Hauseingang ist, damit sich die Besucher*innen in einem Gebäude willkommen fühlen. „Ich finde, hier im HAUS der BILDUNG ist genau das wunderbar gelungen“, sagte Lompscher. „Das Haus ist schon heute ein zentraler Ankerpunkt der Bildungslandschaft im Quartier Flughafenstraße und strahlt in den ganzen Norden Neuköllns aus. Ein guter Grund, den Umbau durch das Programm Soziale Stadt zu unterstützen“, so die Senatorin.

Soziale Stadt und Bildung gehören zusammen

Über das Quartiersmanagement Flughafenstraße wurden 300.000 Euro aus diesem Programm für den Umbau eingesetzt. „Wir fördern nur, was die Menschen wollen“, erklärte Quartiersmanager Thomas Helfen. „Das ist nicht immer ganz einfach.“ So ging es im Quartiersrat hoch her, weil für die Gestaltung des Vorplatzes vier Parkplätze wegfallen mussten. „Wir hatten noch nie so viel Beteiligung wie bei dieser Frage“, berichtete Helfen.

Neuköllns Stadtentwicklungsstadtrat Jochen Biedermann findet den Umbau gelungen: „Das ist Soziale Stadt zum Anfassen.“ Jan-Christopher Rämer ergänzte: „Die Soziale Stadt und Bildung gehören für mich immer zusammen gedacht.“ Der Einweihungsfestakt mit Musik vom Blechbläserensemble „House of Bones“, mit Streetfood von „Refueat“ und Infoständen soll der Auftakt zu einer jährlichen Feier sein. „Wir wollen hier künftig in jedem Jahr ein Bildungsfest feiern“, kündigte Thomas Helfen an.

Lesen Sie hier den Öffnet externen Link in neuem FensterBeitrag zur Eröffnungsfeier aus dem FACETTEN-Magazin Neukölln.

Otto-Suhr-Volkshochschule Neukölln
Boddinstraße 34
12053 Berlin

http://www.berlin.de/vhs-neukoelln/
E-Mail vhsinfobezirksamt-neukoelln.de
Tel. (030) 90239-2433/-2528