Sportliches Sommerfest am Albert-Schweitzer-Gymnasium

Foto: Birgit Leiß
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Foto: Christian Hoffmann

Kurz bevor sich alle in die langen, wohlverdienten Sommerferien verabschieden, wird im Albert-Schweitzer-Gymnasium traditionell das große Sommerfest gefeiert. In diesem Jahr stand es unter dem Motto Sport. Die rund 550 Schüler*innen konnten sich über ganz besondere Highlights freuen.

Los ging es an diesem 18. Juli schon am Eingang des Schulgebäudes, wo das Alba-Mobil stand. Körbe werfen – das haben wohl die meisten Jugendlichen schon mal gemacht. Das Bull Riding im Hof war dagegen für den Großteil Neuland und der ein oder andere „Cowboy“  flog schneller vom (elektrischen) Bullen als ihm oder ihr lieb war. Die Zuschauer*innen hatten jedenfalls ihren Spaß. Das galt auch für das Bubble Soccer in der Turnhalle. Bei dieser Trendsportart wird eine aufblasbare, durchsichtige Kugel über den Oberkörper gestülpt und damit Fußball gespielt. Das Kicken in der Plastikblase ist schwieriger, als es aussieht und sorgte für jede Menge Lacher bei den Zuschauer*innen. „Mann, das würde ich gern richtig gut können!“, meinte ein leicht frustrierter Junge.

Kulturvermittlung der besonderen Art

Das Bubble Soccer wurde über den Aktionsfonds des Quartiersmanagement Flughafenstraße finanziert, ebenso wie das Ausstellungsprojekt „Zwischen der Schnittstelle“, dessen Ergebnisse im Foyer zu besichtigen waren. Die Arbeiten, unter anderem Collagen, Fotos und Zeichnungen, entstanden bei einer Zusammenarbeit zwischen der Öffnet externen Link in neuem FensterKunsthochschule Weißensee, der Öffnet externen Link in neuem FensterKleinen Humboldt Galerie und 15 Schülerinnen – es waren ausschließlich Mädchen – vom Albert-Schweitzer-Gymnasium. „Uns ging es darum Hürden abzubauen und den Jugendlichen einen Zugang zu Kunst zu vermitteln“, erklärt Cara Schlenzig vom Ausstellungsteam. Keine der Teilnehmerinnen war vorher jemals in einer Ausstellung oder einer Galerie gewesen. Ausgehend von einer Öffnet externen Link in neuem FensterAusstellung zum Thema „Austausch“, die von Student*innen der Kunsthochschule Weißensee konzipiert worden war, entwickelten die Schülerinnen ihre eigenen künstlerischen Formate, wobei sie sich auch mit ihrem Kiez auseinandersetzten, etwa dem Hermannplatz oder dem Boddinplatz. „Das hat total Spaß gemacht und die Mädchen waren super engagiert“, berichtet die Kuratorin Elisabeth Stumpf. Am liebsten hätten sie sogar auf die Pausen verzichtet. Innerhalb von nur fünf  Workshop-Tagen entstanden zahlreiche Collagen, Zeichnungen, Flugblätter und ein Video von dem Projekt. „Die Schülerinnen haben außerdem Einblick in die verschiedenen Bereiche wie Pressearbeit, Kuratieren, Vorbereiten des Ausstellungsraumes und so weiter bekommen“, so Cara Schlenzig.

Bollywood am Albert-Schweitzer-Platz

Während es im Foyer eher ruhig zuging, heizte auf der Bühne im Hof unter anderem die schuleigene Big Band mit Rock-Klassikern ein. Viel Beifall fand auch die farbenfrohe Bollywood-Tanzvorführung. Außerdem wurden die leistungsstärksten und sozial engagiertesten Schüler*innen sowie die beliebtesten Lehrer*innen geehrt. Anschließend überreichte Quartiersmanager Thomas Helfen einen symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro an den Schulförderverein. Die Spendengelder – es handelt sich um Standgebühren, die beimÖffnet externen Link in neuem Fenster letzten Kieztrödelmarkt zusammengekommen waren – sind für die Willkommensklasse bestimmt.

Organisiert wurde das Sommerfest vom Schulförderverein, der in Zusammenarbeit mit den Eltern auch für Essen und Getränke gesorgt hatte. Besonders beliebt trotz hochsommerlicher Temperaturen: Waffeln und Würstchen vom Grill.