Blick in die Klassenräume des Albert-Schweitzer-Gymnasiums

Foto: Jens Sethmann
Foto: Jens Sethmann

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium lud am 17. Januar zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Schule machte an diesem Tag eindrucksvoll Werbung für ihr vielfältiges Bildungsangebot und ihren modernen Unterricht. Aber auch die Zusammenarbeit mit Schüler*innen, Eltern und Kooperationspartner*innen aus dem Stadtteil wird hier groß geschrieben.

Alle Fachbereiche des Albert-Schweitzer-Gymnasiums gaben einen Blick in die Klassenräume frei. So stellten Schüler*innen und Lehrer*innen unter anderem das Geografie-Projekt „Berlin – eine Wasserstadt“ vor, führten „Wunder der Chemie“ vor, stellten Streetart-Stencils aus dem Kunst-Unterricht aus, berichteten über ein Biologie-Projekt zum Thema Leukämie und zeigten, wie man in der Informatik „aus Nullen und Einsen mehr machen kann“. Die Besucher*innen konnten bei der Japanisch-AG ihren Namen in japanischen Schriftzeichen schreiben lassen. Im Physikraum gab es Experimente zum Selbermachen, in der Sporthalle wartete ein Mitmachparcours und an vielen Stationen konnten die Besucher*innen beim Mathe-, Englisch-, Geschichts-, Ernährungs- oder Schulquiz ihr Wissen testen. Auf der Bühne in der vollbesetzten Aula gab die Schul-Bigband eine Kostprobe ihres Könnens, die Bollywood-AG tanzte im Stil indischer Kinofilme und der Musik-Grundkurs trommelte in ihrer Stomp-Performance auf Dosen, Plastikflaschen und auf dem Bühnenrand.

Kreidefreie Ganztagsschule

Insbesondere Grundschüler*innen, die im nächsten Schuljahr auf eine weiterführende Schule wechseln und ihre Eltern waren eingeladen. Vom 7. bis zum 21. Februar läuft die Aufnahmefrist für die 7. Jahrgangsstufe am Albert-Schweitzer-Gymnasium.

Schulleiterin Karin Kullick warb deshalb für ihre Schule: „Wir sind ein kleines Gymnasium.“ 566 Schüler*innen werden hier von 54 Lehrkräften unterrichtet. Das Haus ist ein Ganztagsgymnasium – in Berlin das erste seiner Art. Der Unterricht findet von 8:00 bis 16:10 Uhr statt. Eine Mensa und eine Cafeteria sind daher selbstverständlich vorhanden. „Man kann ein warmes Mittagessen bei uns bekommen und auch einen Snack, wenn der kleine Hunger kommt“, so Karin Kullick. Als zweite Fremdsprache können die Siebtklässler*innen Französisch oder Spanisch wählen. Ab der 8. Klasse kommen weitere Wahlpflichtfächer hinzu. Im Unterricht wird mit moderner Technik gearbeitet. „Wir sind eine kreidefreie Schule“, sagt Karin Kullick. Die alten Wandtafeln spielen im Klassenzimmer keine Rolle mehr.

Sozialarbeit und Berufsorientierung

Die Schule hat eigene Sozialarbeiter*innen, zwei gewählte Schülersprecherinnen und eine aktive Elternvertretung. „Wir legen sehr viel Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern“, erklärt die Schulleiterin. Zur Berufs- und Studienorientierung kooperiert das Albert-Schweitzer-Gymnasium mit dem Institut ibbw. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer Kooperationspartner*innen, darunter der Basketball-Proficlub Alba Berlin und das Quartiersmanagement Flughafenstraße. „Wir sind im Kiez gut vernetzt“, so Karin Kullick.

Zum Schuljahr 2017/18 können in den drei neuen 7. Klassen insgesamt 90 Schüler*innen aufgenommen werden. Seit einigen Jahren gibt es am Albert-Schweitzer-Gymnasium mehr Bewerber*innen als Plätze. Ausgewählt werden 60 Prozent über die Durchschnittsnote der Förderprognose. In diesem Jahr liegt die Grenze bei einem Notenschnitt von 2,2. Weitere 30 Prozent der Plätze werden per Los vergeben und 10 Prozent sind für Härtefälle vorgesehen.

 

Albert-Schweitzer-Gymnasium

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